Eine kurze Anleitung für bessere Email Newsletter Texte

Leser ignorieren Deine 10% Rabattcodes? Deine Emails sind langweilig und verkaufen nicht? Du würdest lieber Rasen beim Wachsen zuschauen als noch einen Newsletter zu texten?

Was auch immer Dich hierher bringt, Du willst bessere Emails an Deine Liste schreiben. In diesem kurzen Artikel erfährst Du, wie Du das schaffst. Und zwar ohne Meistertexter werden zu müssen.

Warnung: Durch einen kurzen Artikel lernst Du nicht alles über Email-Texte. In diesem Artikel bekommst Du umsetzbare Tipps, mit denen Du besser wirst–aber kein Meister.

5 Tipps für bessere Newsletter Texte

Diese Tipps helfen Dir, schneller bessere Texte zu schreiben. Ich rate Dir: Nimm Deinen letzten oder nächsten Newsletter-Text zur Hand, damit Du die Tipps sofort für Deine Situation anpassen und dann umsetzen kannst. Jeder Tipp sollte nicht länger als ein paar Minuten in der Umsetzung kosten, solange Du keine Romane als Email verschickst.

1. Sprich den Kunden direkt an.

Viele Unternehmen erzählen nur von sich selbst—das will niemand lesen. Denn selbst Stammkunden lesen Deine Emails für ihren eigenen Vorteil. Für gute Email-Texte gilt: Sprich Deinen Leser direkt an.

Praxistipp: Probiere, für jedes „wir“ oder „ich“ mindestens zwei „Du“ oder „Sie“ zu haben.

2. Mache deutlich, was Dein Leser tun soll.

Viele Emails enthalten keine klare Handlungsanweisung (auf Englisch CTA, Call to Action). Mache deshalb deutlich, was Dein Kunde durch die Email tun soll. Das ist ganz einfach:

„Klicke jetzt hier, um [VORTEIL FÜR DEN KUNDEN]“

Ist simpel, aber wichtig. Woher soll der Kunde zum Beispiel wissen, dass die Links in Deiner Email zur neuen Kollektion Deines Modelabels führen?

Praxistipp: Platziere eine Handlungsanweisung am Ende Deiner Email, damit der Kunde abschließend weiß, was zu tun ist.

3. Kürze Deinen Email-Text

Wenn Du nicht schon radikal gekürzt hast, ist Deine Email wahrscheinlich zu lang. Die meisten Emails enthalten Worte, Sätze oder ganze Absätze, die die Email nicht effektiver machen. Schmeiße alles raus, was nicht zwingend notwendig ist, um den Klick zu bekommen—was meistens auch Design-Elemente beinhaltet.

Gerade die ersten ein bis zwei Absätze sind oft „Räusper-Text“, benannt nach dem Räuspern vor einer Rede, das keinen Inhalt hat.

Praxistipp: Mache Dir das Ziel Deines Newsletters bewusst und eliminiere alles, was dem nicht hilft. Schaue dafür vor allem in den ersten zwei Absätzen.

4. Schreibe simpel

Die meisten Kunden verstehen kein Jargon, keine abstrakten Konzepte und zu komplizierte Fremdworte. Schreibe so, dass Dein Kunde Dich versteht.

Klar ist es cool, Abkürzungen, wissenschaftliche Namen und Fachbegriffe zu kennen. Behalte das aber für Dich, wenn Du nicht 100%ig weißt, dass Dein Gegenüber Dich versteht.

Praxistipp: Wenn Du fachliche Inhalte lieferst, frage Dich, ob jeder Leser sie versteht. Eliminiere Jargon, Fachbegriffe und Fremdworte wenn möglich. Verdeutliche Deine Inhalte mit Beispielen, Metaphern und Geschichten.

5. Schreibe Deine Newsletter-Texte an Freunde, nicht an Kunden

Die effektivsten Email-Newsletter sind von Mensch zu Mensch geschrieben. Wenn Du Dich in Deine Email-Marketing Software einloggst, fühlt es sich anders an, als wenn Du eine Email an Kollegen oder Freunde schreibst.

Für den Kunden sollte sich Deine Email aber wie eine kurze Email eines Freundes lesen.

Schreibe deshalb in dem Ton, den Du auch in einer persönlichen Mail wählen würdest. Denn während Du an hunderte, tausende oder zehntausende Menschen schreibst—am Ende liest jeder Leser die Email allein.

Praxistipp: Lies Dir Deinen Email-Text laut vor. Wenn etwas nicht nach Dir klingt, ändere den Newsletter und mache den Text persönlicher.

Bevor Du gehst…

Ich hoffe, dieser kurze, aber direkt umsetzbare Artikel hat Dir geholfen. Hast Du Fragen?

Schreibe mir unter finn@effektiveemails.de.

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Ich bin Finn, Werbetexter und Marketingberater…

Mich hat Spam genervt, den ich jeden Tag per Email bekam.

Mit EffektiveEmails helfe ich heute Unternehme(r)n, ihre Zielgruppe per Email zu erreichen und zu Kunden zu machen–ohne wie ein Gebrauchtwagenverkäufer zu klingen.

Die häufigsten Fehler im Email-Marketing erfährst Du in meinem eBook „Empfangen und gelöscht?“. Melde Dich jetzt für den Newsletter an und Du erhältst das eBook gratis.

-FL