Eine kurze Anleitung für bessere Email Newsletter Texte

Leser ignorieren Deine 10% Rabattcodes? Deine Emails sind langweilig und verkaufen nicht? Du würdest lieber Rasen beim Wachsen zuschauen als noch einen Newsletter zu texten?

Was auch immer Dich hierher bringt, Du willst bessere Emails an Deine Liste schreiben. In diesem kurzen Artikel erfährst Du, wie Du das schaffst. Und zwar ohne Meistertexter werden zu müssen.

Warnung: Durch einen kurzen Artikel lernst Du nicht alles über Email-Texte. In diesem Artikel bekommst Du umsetzbare Tipps, mit denen Du besser wirst–aber kein Meister.

5 Tipps für bessere Newsletter Texte

Diese Tipps helfen Dir, schneller bessere Texte zu schreiben. Ich rate Dir: Nimm Deinen letzten oder nächsten Newsletter-Text zur Hand, damit Du die Tipps sofort für Deine Situation anpassen und dann umsetzen kannst. Jeder Tipp sollte nicht länger als ein paar Minuten in der Umsetzung kosten, solange Du keine Romane als Email verschickst.

1. Sprich den Kunden direkt an.

Viele Unternehmen erzählen nur von sich selbst—das will niemand lesen. Denn selbst Stammkunden lesen Deine Emails für ihren eigenen Vorteil. Für gute Email-Texte gilt: Sprich Deinen Leser direkt an.

Praxistipp: Probiere, für jedes „wir“ oder „ich“ mindestens zwei „Du“ oder „Sie“ zu haben.

2. Mache deutlich, was Dein Leser tun soll.

Viele Emails enthalten keine klare Handlungsanweisung (auf Englisch CTA, Call to Action). Mache deshalb deutlich, was Dein Kunde durch die Email tun soll. Das ist ganz einfach:

„Klicke jetzt hier, um [VORTEIL FÜR DEN KUNDEN]“

Ist simpel, aber wichtig. Woher soll der Kunde zum Beispiel wissen, dass die Links in Deiner Email zur neuen Kollektion Deines Modelabels führen?

Praxistipp: Platziere eine Handlungsanweisung am Ende Deiner Email, damit der Kunde abschließend weiß, was zu tun ist.

3. Kürze Deinen Email-Text

Wenn Du nicht schon radikal gekürzt hast, ist Deine Email wahrscheinlich zu lang. Die meisten Emails enthalten Worte, Sätze oder ganze Absätze, die die Email nicht effektiver machen. Schmeiße alles raus, was nicht zwingend notwendig ist, um den Klick zu bekommen—was meistens auch Design-Elemente beinhaltet.

Gerade die ersten ein bis zwei Absätze sind oft „Räusper-Text“, benannt nach dem Räuspern vor einer Rede, das keinen Inhalt hat.

Praxistipp: Mache Dir das Ziel Deines Newsletters bewusst und eliminiere alles, was dem nicht hilft. Schaue dafür vor allem in den ersten zwei Absätzen.

4. Schreibe simpel

Die meisten Kunden verstehen kein Jargon, keine abstrakten Konzepte und zu komplizierte Fremdworte. Schreibe so, dass Dein Kunde Dich versteht.

Klar ist es cool, Abkürzungen, wissenschaftliche Namen und Fachbegriffe zu kennen. Behalte das aber für Dich, wenn Du nicht 100%ig weißt, dass Dein Gegenüber Dich versteht.

Praxistipp: Wenn Du fachliche Inhalte lieferst, frage Dich, ob jeder Leser sie versteht. Eliminiere Jargon, Fachbegriffe und Fremdworte wenn möglich. Verdeutliche Deine Inhalte mit Beispielen, Metaphern und Geschichten.

5. Schreibe Deine Newsletter-Texte an Freunde, nicht an Kunden

Die effektivsten Email-Newsletter sind von Mensch zu Mensch geschrieben. Wenn Du Dich in Deine Email-Marketing Software einloggst, fühlt es sich anders an, als wenn Du eine Email an Kollegen oder Freunde schreibst.

Für den Kunden sollte sich Deine Email aber wie eine kurze Email eines Freundes lesen.

Schreibe deshalb in dem Ton, den Du auch in einer persönlichen Mail wählen würdest. Denn während Du an hunderte, tausende oder zehntausende Menschen schreibst—am Ende liest jeder Leser die Email allein.

Praxistipp: Lies Dir Deinen Email-Text laut vor. Wenn etwas nicht nach Dir klingt, ändere den Newsletter und mache den Text persönlicher.

Bevor Du gehst…

Ich hoffe, dieser kurze, aber direkt umsetzbare Artikel hat Dir geholfen. Hast Du Fragen?

Schreibe mir unter finn@effektiveemails.de.

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Hüte Dich vor Newsletter Vorlagen: Nachteile von schönem Design

Hast Du Dich nach Email-Marketing Software umgeschaut? Wenn ja, dann ist Dir wahrscheinlich aufgefallen, dass viele Anbieter eine Funktion hervorheben: 

Tolle Newsletter-Designs.

Marketing-Emails haben oft knallbunte Rahmen, lustige Animationen und beeindruckende Bilder. Sie sehen eher wie eine Website aus als eine Email.

Ich empfehle das Gegenteil. Für mich und meine Kunden schreibe ich Text-Mails, die meist komplett ohne Design.

Eine meiner Emails: Nicht hübsch, funktioniert aber.

Wieso ignoriere ich, was Viele tun?

Erstens tue ich gerne das Gegenteil des Durchschnitts—das fällt auf und bringt meinem Marketing Aufmerksamkeit. Zweitens kann selbst hübsches Design Deinen Ergebnissen schaden.

Heute erfährst Du 5 Gründe, wieso Design Deinem Email-Marketing schaden kann–und wie Du ohne Design bessere Ergebnisse sehen kannst.

1. Zeit & Geld

Die Arbeit eines Designers kostet Dich Geld, egal ob Deine Grafiker Freiberufler oder Festangestellte sind.

Selbst, wenn Du Designprofi bist, kostet Dich Designen Zeit, die für Kundenarbeit, Produktentwicklung oder Pause machen fehlt. Diese Stunden oder Euro kannst Du Dir sparen.

Design kostet nicht nur deswegen Geld. Viele bekommen das Gefühl, ein Email-Newsletter wäre viel Arbeit und/oder koste viel Geld. Dadurch vernachlässigen sie ihren Newsletter oder beginnen gar nicht erst. Dadurch verlieren sie eine potenzielle Umsatzquelle.

2. Mutti designt auch nicht

Wenn Deine Mutter Dir schreibt, liest Du das Ganze wahrscheinlich sofort und antwortest schnell.

Was tust Du, wenn Dir diese eine Person schreibt, die Dir nur schreibt, wenn sie gerade was will?

Wahrscheinlich liest Du die Nachricht erst, wenn Du Schuldgefühle hast und antwortest, als hättest Du die Nachricht übersehen. 

Dein Newsletter sollte wie Muttis Emails sein. 

Wenn Du im Postfach Deines Empfängers auftauchst, sollte er die Mail öffnen, klicken und drauf antworten wollen

Dazu brauchst Du Vertrauen. Das bekommst Du nur, wenn Deine Emails Vertrauen erwecken. Nicht, wenn Deine Emails „gib mir Geld“ schreien, weil sie mit gelb-rosa Knöpfen den elften 20% Sale des Jahres ankündigen.

Du bist ein Mensch und schreibst an Menschen. Gute Emails spiegeln das wider. Oder wie oft hast Du von Mutti eine Email mit Angebotstimer bekommen?

3. Spam-Filter

Spam-Filter scannen unter anderem nach bestimmten HTML-Elementen in Email-Vorlagen. Persönliche Emails enthalten diese Bausteine nicht.

Landet Deine Email im Spam-Filter, dann wird sie wahrscheinlich weder geöffnet noch geklickt. Außerdem schwindet das Vertrauen, wenn Deine Email zwischen nigerianischen Prinzen und „iPhone gewonnen!“ steht. Heißt: Weniger Potenzial für Kundenbindung, Verkäufe und Markenaufbau.

Der Spam-Filter: Nicht die beste Gesellschaft für Deine Email.

Natürlich entscheiden auch andere Faktoren zwischen Spam und Postfach–aber Design kann einer davon sein. 

4. Was ist die Botschaft?

Wenn Du Leser verwirrst, sind sie sofort im nächsten Subreddit, auf Instagram oder fasziniert von Katzen, die Angst vor Gurken haben.

Für hohe Klickraten in Deinen Newslettern musst Du zwei Dinge deutlich machen:

  1. Wo die Aufmerksamkeit des Lesers sein soll.
  2. Was der Leser tun soll.

Die einfachste Lösung: Reiner Text. Deine Leser lesen einfach, was da steht und klicken hoffentlich den Link. Mehr gibt’s nicht zu tun.

Es gibt genug Ablenkungen heutzutage. Deine Emails sollten keine sein.

5. Von Lesern allein hast Du nichts.

Newsletter sind in 95% der Fälle nur eine „Brücke“ zwischen Email-Postfach und Website. Auf Produktseite/Webinar/Blogartikel/etc. geschieht meist erst der Kauf, die Bewerbung oder die Markenbildung.

Deine Email bringt Leute auf die richtige Website. Sie muss nicht selbst die Website sein.

Ausnahmen

Gerade in Bereichen wie Mode, Deko und Gastronomie ist der Verkaufsprozesses vorrangig visuell. Eine weitere wichtige Ausnahme sind Newsletter, deren Produkt die Email selbst ist, wie z.B. die Wirtschaftsnachrichten von Morning Brew.

Außerdem: Ein A/B Test gibt Dir immer die besten Ergebnisse. Wenn ein Knopf statt eines Links Dir bessere Klickraten bringt, super. Wenn ein Foto von Dir oben im Header besser verformt, top!

Der Grundsatz ist: Die Botschaft steht über allem. Kommuniziere sie klar und deutlich.

Stattdessen: Halte es simpel

Ich liebe reine Text-Emails. Text-Newsletter wirken menschlicher. Außerdem lesen sie sich einfacher und sehen auf jedem Endgerät gleich aus.

Während ich den meisten Unternehmern Text-Mails empfehle, bin ich nicht gegen jede Form von Grafik in Emails. Einige meiner Lieblings-Newsletter nutzen simpel, schick und effektiv designte Email-Vorlagen.

„Schreibsuchti“ Walter nutzt ein simples, charakteristisches Foto (außerdem hat er einen meiner Lieblings-Newsletter im deutschen Raum. Link zu Walter)

Für mich lässt sich das Ganze in einer Richtlinie zusammenfassen: 

Die Botschaft ist am wichtigsten. Gutes Design macht die Botschaft zugänglicher oder verständlicher. Schlechtes Design ist da, um schön auszusehen.

Zusammenfassung

Newsletter-Design kann große Nachteile haben. Es kostet Geld, Zeit und Vertrauen. Außerdem lenkt selbst hübsches Design von Deiner eigentlichen Botschaft ab. 

Stattdessen empfehlen sich reine Text-Emails oder minimale Design-Elemente. 

Donald Millers Newsletter vereint simples, modernes Design mit klaren Botschaften.

Email-Marketing sollte Deine Leser nicht ewig lang Deine Email lesen lassen. Es geht darum, Leser zum nächsten Schritt zu bringen—der meistens im Web-Browser stattfindet.

Am Ende gilt zu Newsletter-Design folgende Richtlinie:

Deine Botschaft steht über allem. Wenn Designelemente Deine Botschaft unterstützen, baue sie ein. Wenn nicht, lasse es.

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    Tägliches Email-Marketing ist kein Spam: Email-Verteiler als Freundschaft

    In Kundengesprächen höre ich eine Frage besonders häufig, oft mit erschrockenem Gesichtsausdruck:

    „Wir können doch nicht täglich Emails schicken, oder? Fühlen sich die Leute dann nicht zugespammt?“

    Meine Antwort darauf ist simpel: Nein. Weil wir’s besser machen als die anderen.

    Ich bin ganz ehrlich: Kämen die meisten Email-Newsletter täglich, dann würde ich lieber 80er-Schleifpapier als Klopapier nutzen, als dort Abonnent zu bleiben. Den klassischen „20% RABATT, NUR HEUTE“ Spam will niemand täglich bekommen.

    Ich könnte Dir ellenlang davon erzählen, wie Du besseres Email-Marketing machst. Bevor Dir das aber etwas bringt, brauchst Du eine andere Perspektive zum Email-Marketing.

    Die meisten Unternehmer vermeiden es, mit ihrer Zielgruppe zu sprechen

    Letztens plante ich mit einem Kunden Email-Marketing Strategie. Aus der Marketing-Abteilung kam der Einwand, dass wir uns doch die Email mit der Story des Gründers sparen könnten, wenn wir einfach irgendwo auf Twitter verlinken.

    Das ist das zentrale Problem: Kommunikation mit der Zielgruppe wird als notwendiges Übel angesehen.

    Viele fragen sich nicht „Wie können wir unserer Zielgruppe mehr bieten?“ sondern „Wo können wir uns Kommunikation mit unserer Zielgruppe sparen?“

    Wenn man pro Interaktion bezahlt, ist das berechtigt, im Email-Marketing aber Blödsinn.

    Die meisten Email-Marketer gehen davon aus, dass ihre Zielgruppe nicht von ihnen hören will und haben beinahe Angst davor, ihren Lesern zu schreiben.

    Das liegt daran, dass Kundenbeziehungen meistens eine Zahl in der Tabelle sind und sich viele nicht mit den Menschen auseinandersetzen, denen sie helfen. Veränderung fängt damit an, das Ganze nicht mehr nur als Rädchen im System zu sehen.

    Die Kundenbeziehung als Freundschaft

    Ich habe noch ein paar Freunde aus der Schulzeit. Wir sprechen logischerweise deutlich weniger als damals. Wenn wir uns aber treffen, dann ist alles sofort wieder wie früher. Eine wirklich gute Freundschaft überlebt auch lange Phasen ohne Kontakt. Sie kommt aber ohne häufigen Kontakt gar nicht erst zustande.

    Deine Beziehung mit Deinen Lesern und Kunden ist wie eine Freundschaft.

    Wenn Du Dein Email-Marketing als Kommunikation mit Freunden siehst, dann entstehen drei wichtige Veränderungen in Deinem Email-Marketing:

    1. „Davon muss ich meiner Liste erzählen!“ wird ein regelmäßiger Gedanke, genauso wie es „Davon muss ich meinen Freunden erzählen“ ist. So suchst Du nicht mehr ewig nach Ideen für Content.
    2. Dein Ton wird lockerer, Deine Emails menschlicher. Wer schreibt schon Freunden mit „Sehr geehrter Herr Müller, gerne stellen wir Ihnen unser neues Produkt vor“?
    3. Deine Hände zittern nicht mehr, wenn Du auf den Absende-Knopf drückst. Du weißt, dass Deine Leute von Dir hören wollen.

    Wenn Du das Vertrauen Deiner Leser möchtest, sieh Dein Marketing als Freundschaft. Und jede gute Freundschaft beginnt mit häufigem Kontakt. Schreib Deiner Liste öfter! Und ja, gerne auch täglich.

    Das heißt natürlich nicht, dass du belanglosen Quatsch mailen solltest, nur um überhaupt zu mailen. Du rufst ja auch nicht täglich Deine Freunde an, nur um ihnen zu erzählen, dass Du gerade Brot gekauft hast.

    Um mich zum Schluss mal ganz arrogant selbst zu zitieren…

    Spam macht der Inhalt, nicht die Frequenz.

    -Finn Lobsien

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    Verschwende Dein Geld nicht: 3 Voraussetzungen im Email-Marketing

    Email-Marketing kostet schnell tausende Euro, wenn Du Dienstleister beauftragst oder Zeit investierst. Mit erfüllten Voraussetzungen und gutem Messaging siehst Du auch für zehntausende Euro einen guten ROI. Missachtest Du aber diese Bedingungen, dann verbrennst Du tausende Euro pro Monat.

    Email-Marketing ist kein Allheilmittel

    Du bekommst im Büro Kopfschmerzen. Du wirst unproduktiv, genervt und abgelenkt. Also holst  Du eine Aspirin aus Deiner Tasche, nimmst sie ein und fühlst Dich 20 Minuten später deutlich besser. Aspirin ist super: Überall erhältlich, günstig und verlässlich gegen Kopfschmerzen. 

    Andere Situation: Du schürfst Dir beim Sport den Ellenbogen auf. Suchst Du nach Aspirin? Wahrscheinlich nicht. Denn Aspirin hilft nicht gegen Schürfwunden.

    Auch Marketing-Channels sind für unterschiedliche Zwecke effektiv. Viele Unternehmer wissen das nicht. Sie hören „Email-Marketing ist gut“ und nutzen es blind. Oft passt es nicht zu ihrer Situation—und sie sehen keine Ergebnisse. Wenn Du Dir gegen Kopfschmerzen kein Pflaster auf die Stirn klebst, dann solltest Du kein Email-Marketing machen, ohne die 3 Voraussetzungen zu erfüllen.

    Für Aspirin und Email-Marketing gilt das selbe: Es ist nicht immer effektiv—und manchmal nutzlos. 

    Email-Marketing Vorraussetzungen: Vermeide die falsche Reihenfolge

    Von Webinaren über Lead Generierung bis hin zu komplett automatisiertem Vertrieb: Email-Marketing ist in vielen Situationen hocheffektiv. Doch wenn Du Email Marketing zu früh umsetzt, dann hast Du nichts davon. Das ist wie beim Sport. Im Rudern gibt es eine Reihenfolge:

    Erst die Beine, dann eine Hüft-/Rückenbewegung, dann die Arme. 

    Über technische Details streiten sich die Geister. Aber diese Reihenfolge ist effektiv.

    Wer das missachtet, der rudert ineffektiv. Als stärkste Muskeln des Körpers generieren die Beine am meisten Kraft und Geschwindigkeit. Mit den Armen könnte man auch anfangen. Das wäre dann aber weder effizient noch effektiv.

    Auch im Marketing gibt’s eine Reihenfolge. Ohne diese drei Voraussetzungen im Email-Marketing wirst Du keinen Erfolg sehen:

    1. Traffic
    2. Ein gutes Angebot
    3. Budget

    Ohne geht gar nichts: Traffic

    Den Ablauf von Email-Marketing kennst Du: Du bekommst Anmeldungen für Deine Liste. Du schickst Deiner Liste Emails. Diese generieren für Dich Verkäufe oder Leads.

    Besucher => Abonnenten => Kunden.

    Alles beginnt also mit Besuchern. Ohne Leser ist auch das beste Email-Marketing nichts wert.

    Ein Haus braucht auch keine Regendusche, wenn die Wasserleitung noch nicht verlegt ist. 

    Allerdings musst Du nicht jetzt Traffic haben. Beinhaltet Dein Sales Funnel Email-Marketing? Dann sollte natürlich alles vorbereitet sein, bevor Du Traffic hast. Wenn Du momentan keine Besucher hast, brauchst Du einen soliden Plan für kurzfristigen Traffic. 

    Das Schlüsselwort ist kurzfristig. Wenn Du mit SEO-Traffic arbeiten willst, konzentriere Dich erst auf Traffic und verschiebe Email-Marketing (Ausnahme: Große Unternehmen, die für verschiedene Channels Abteilungen haben). Mit AdWords oder Facebook Ads bist Du schneller live. 

    Voraussetzung 1 erfüllst Du also, wenn Du Traffic hast—oder einen kurzfristigen Plan dafür. Voraussetzung Nummer 2 ist etwas komplizierter.

    Email Marketing Vorraussetzung 2: Ein gutes Angebot

    Auch, das beste Produkt oder die beste Dienstleistung der Welt ist noch kein gutes Angebot.

    Denn ein Angebot wird durch Wahrnehmung gut.

    Apple spaltet die Massen. Menschen wie ich kaufen gerne teure kalifornische Smartphones, Kopfhörer und Computer. Andere finden das lächerlich, weil ihre Konkurrenzprodukte die Hälfte kosten. 

    Ist das iPhone ein gutes Angebot? Das MacBook? Wie sieht’s mit AirPods aus? 

    Apple-Fans schwärmen von diesen Produkten. Apple-Gegner lachen darüber. 

    Können wir objektiv sagen, dass Apples Produkte ein gutes Angebot sind? Nein. 

    Denn während eine Hälfte Apples Angebote liebt, hasst die andere Seite sie.

    Allerdings ist Apple eins der erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten. Und das macht ein erfolgreiches Angebot: Etwas, das die Zielgruppe kauft und liebt.

    Ohne Resonanz aus Deiner Zielgruppe weißt Du nicht, ob Du ein gutes Angebot hast. Ohne gutes Angebot solltest Du kein Email-Marketing machen. Denn gutes Marketing beschleunigt nur den Niedergang eines schlechten Angebots.

    Schlechtes Angebot, das keiner will + Gutes Marketing = Immer noch keine Sales.

    Vielleicht denkst Du, dass Dein Angebot erwiesen ist, weil andere es auch verkaufen. Gerade eCommerce Unternehmer denken oft, dass sie automatisch verkaufen, weil andere das gleiche Produkt erfolgreich vertreiben. Das funktioniert für die wenigsten. Das Problem liegt—wie bei Apple auch—in der Wahrnehmung. Ein Unternehmen schafft es, dass sein Angebot besser wahrgenommen wird. Ich habe das am eigenen Leibe erfahren: 

    Als Texter war mein Angebot „Texte“. 

    Ich beriet Kunden, welche Texte sie brauchen und wie die in ihr Marketing passen. Bezahlt wurde ich für die Beratung nicht. 

    Als ich begann, mich auch Marketing-Stratege zu nennen, wurde ich für Beratung bezahlt. 

    Es liegt alles an der Wahrnehmung. 

    Doch dieser Fortschritt kam durch viele Lernerfahrungen—was mich zu Email-Marketing Voraussetzung Nummer 3 bringt: 

    Budget

    Für erfolgreiches Email-Marketing brauchst Du ein Budget—an Zeit und Geld.

    Budget: Geld

    Vollständig kostenlos wird Email-Marketing nur, wenn Du alles selbst machst. Das heißt nicht nur Software verstehen, Email-Texte schreiben, Formulare in Deine Website einbauen etc. Du musst auch selbst lernen, was Email Marketing effektiv macht. 

    Du willst nicht alles selbst lernen? Dann brauchst Du Kapital:

    • Viele Email Marketing Softwares kosten Geld.
    • Texter/Grafiker/Berater arbeiten nicht umsonst.
    • Bücher/Kurse kosten Geld.
    • Deine Marketing-Abteilung bezahlst Du.
    • etc.

    Auch wenn Email weniger kostet als andere Channels: Du brauchst Kapital für Email-Marketing.

    Dein Zeit-Budget ist mit Deinem Geld-Budget verknüpft. Und nicht nur, weil Zeit Geld ist ;) 

    Budget: Zeit

    Alles im Marketing ist ein Test. Erwarte nicht, dass Dein erster Anlauf im Email-Marketing gelingt. Wer eine 100% Erfolgsrate hat, der lügt.

    Einige haben beim ersten Anlauf Erfolg—aber davon kannst Du nicht ausgehen (diese Leute sind meist erfahren). Oft musst Du Niederlagen zurückstecken, bevor Du verlässlich gute Ergebnisse siehst. Ich sitze selbst oft vor meinem Email-Marketing Dashboard und muss meine Zahlen mit neuen Tests optimieren.

    Deine Liste braucht Zeit, um zu wachsen. 

    Du brauchst Zeit, um verschiedene Ansätze zu testen.
    Du brauchst Zeit, um Fähigkeiten zu lernen.

    Geduld ist eine Voraussetzung im (Email)-Marketing.

    Dein Zeit-Budget hängt mit Deinem Geld-Budget zusammen: Mit mehr bezahlten Klicks hat Du schneller relevante Daten, sodass Du schneller testen kannst und schneller verlässliche Ergebnisse hast. 

    Wenn Du Dein Email-Marketing selbst machst, dann kommt ein zweites Zeit-Investment auf Dich zu:

    Arbeiten und Lernen

    Auch wenn es bei „Gurus“ leicht klingt: Effektives Email-Marketing ist mehr als ab und zu eine Email schreiben. Wenn das für jemanden Realität ist, dann liegt das an jahrelanger Arbeit und daran, dass sein/ihr Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist. Deswegen plane Zeit für diese Dinge ein: 

    1. Email-Marketing Software lernen
    2. Texten effektiver Emails lernen
    3. Emails schreiben
    4. Formulare in Website einbauen
    5. Marketing-Strategie planen
    6. Ergebnisse anschauen, analysieren und Rückschlüsse ziehen
    7. Regelmäßig optimieren
    8. etc.

    Einige Dinge musst Du einmal tun (Email Software lernen), Andere Dinge regelmäßig (Emails schreiben). Die benötigte Zeit ist also auch eine Voraussetzung für Email-Marketing.

    Zusammenfassung: Voraussetzungen im Email-Marketing

    Es gibt drei große Email-Marketing Voraussetzungen: 

    1. Traffic (jetzt oder kurzfristig)
    2. Ein gutes Angebot
    3. Budget (Zeit und Geld)

    Wenn Du diese erfüllst, dann hast Du ein gutes Fundament für effektives Email-Marketing. Wenn Du mit Email Marketing loslegen willst, vermeide die häufigsten Fehler im Email Marketing, indem Du Dich für meinen Newsletter anmeldest und mein eBook „Empfangen und gelöscht?“ Gratis dazu bekommst.

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      Keine Klicks in Deinem Newsletter? So schreibst Du bessere Texte

      Auch die beste Email-Marketing Software bringt nichts, wenn Dein Messaging nicht stimmt. Denn für erfolgreiches Email-Marketing brauchst Du vor allem zwei Dinge: 

      1. Klicks auf Deine Emails
      2. Klicks in Deinen Emails

      Klicks auf Deine Emails werden mit der Open Rate (Öffnungsrate) gemessen. Klicks auf Links in Deinen Emails gibt die Click-Through-Rate (CTR) wieder. Wenn Du zu wenig von diesen beiden Klicks bekommst, dann gewinnst Du keine Kunden via Email. Das führt nicht nur zu weniger Umsatz, sondern auch dazu, dass Du Deine Kunden nicht automatisiert gewinnst (wie gutes Email-Marketing das tut), sondern Deine eigene Zeit aufbringst.

      Aber wie bekommst Du mehr Klicks?

      Für eine höhere CTR und mehr Opens brauchst Du vor allem eins: Bessere Newsletter Texte. Denn Texte sind der Kern Deines Email-Marketings. Lass uns Newsletter Texte deswegen in diesem Ratgeber in drei simple Komponenten aufteilen.

      1. Die Betreffzeile
      2. Der Inhalt
      3. Der CTA (die Handelsaufforderung)

      In diesem Artikel erfährst Du, wie Du alle drei so schreibst, dass sie Klicks und Kunden bringen.

      1.Wie Du Deine Open Rate steigerst: Betreffzeilen in Newsletter-Texten

      Von jeder Email sieht Dein Leser immer zuerst den Betreff. Dort entscheidet sich, ob Dein Leser Deine Email ungelesen löscht oder sie öffnet und liest. Das Ziel der Betreffzeile ist die Aufmerksamkeit und das Interesse des Lesers.

      Aber wie bekommst Du Aufmerksamkeit?

      Vor ca. 5 Jahren war ich in den USA im Fitnessstudio. Ich hatte damals schon ein halbes Jahr in Amerika gewohnt und war total im Englischen drin. Ich war gerade mit dem Training fertig und lief durchgeschwitzt in Richtung Umkleide, als ich auf einmal unerwartet bekannte Worte hörte. Da sprach jemand Deutsch! Ich musste hinhören, auch wenn das Gesagte total banal war. 

      Warum erzähle ich Dir das? Weil es verdeutlicht, dass Unerwartetes unsere Aufmerksamkeit bekommt.

      Und wenn Du in Deinen Newsletter Texten mehr Aufmerksamkeit (=Klicks) möchtest, dann schreibe eine Betreffzeile, die Dein Leser nicht erwartet. Deine Open Rate steigt, versprochen. Doch eine geöffnete Email macht noch keinen Kunden.

      2. Newsletter Texte: So schreibst Du eine gute Email

      Wenn Deine Email geöffnet ist, dann überzeugst Du Deinen Leser. Beim Wort „überzeugen“ verkrampfen viele. Oft kommen dabei Emails heraus, die nach Gebrauchtwagenhandel klingen.

      Deswegen brauchst Du Newsletter-Texte, die überzeugen, ohne aufdringlich zu sein. Und so bekommst Du das hin:

      Erzähle eine Geschichte

      Wir Menschen werden durch Geschichten überzeugt. Schon als Kinder hören wir Lektionen fürs Leben in Form von Märchen. Sobald wir dann in der Schule sind, stellen Lehrkräfte Klassenregeln auf—und haben eine Horde schreiender Kinder anstatt einer ruhigen Lerngruppe.

      Warum funktionieren Geschichten, während das Poster mit den Regeln keine Wirkung zeigt? 


      Geschichten unterhalten uns. Und Unterhaltung ist immer willkommen. Das Regelposter verlangt etwas von uns. Und wir Menschen hassen nichts mehr, als wenn etwas von uns verlangt wird, ohne dass wir etwas im Gegenzug bekommen.

      Verpacke, was Du Deinen Lesern mitgeben möchtest, in einer Story. Das kann Deine eigene Geschichte sein (wie hast Du gelernt, was Du ihnen erzählst?). Genauso gut kann das auch die Geschichte eines Kunden oder einer bekannten Person sein. 

      Wenn Du spannende Geschichten erzählst, dann lesen Menschen Deine Email. Aber natürlich bringt Dir das nur etwas, wenn die Aufmerksamkeit auch zum nächsten Schritt führt:

      3. Der CTA (Call To Action)

      In der Handlungsaufforderung (Call-To-Action, CTA) erreichst Du Dein Ziel. Sie führt zum Ziel Deines Newsletter Textes. Führen Leser den CTA nicht aus, dann erreicht Deine Email ihr Ziel nicht. Üblicherweise ist der CTA ein Link, auf den der Kunde klickt. Dieser Link führt zum nächsten Schritt auf der Reise Deines Lesers zum Kunden.

      3 effektive Strategien, durch die Leser Deinem CTA folgen

      Zuerst haben wir die direkte Handelsanweisung. Hierbei hast Du einen Ankertext (der Teil des Newsletter Textes, der auf eine Seite verlinkt), der ungefähr so aussieht: 

      „Klicke hier, um mehr zu erfahren“

      Der Vorteil: Dabei ist dem Kunden genau klar, was er tun muss.
      Eine zweite Version ist der Link mitten im Text. Hierbei verlinkst Du Worte, die dazu passen, worum es in der Email geht. Dazu ein Beispiel: 

      „[…]Für bessere Open Rates im Email-Marketing empfehle ich Dir dringend, Deine Betreffzeilen zu verändern[…]“

      Diese zweite Version führt dazu, dass der Leser seinen Wunsch nach etwas direkt per Klick befriedigen kann.

      Der dritte CTA ist etwas anders, da er ohne Link auskommt. Hier arbeitest Du mit Antworten. Dein Leser antwortet auf Deine Email, sodass Du ein Verkaufsgespräch einleiten kannst:

      „[…]Genau deswegen ist das EffektiveEmails system so profitabel: Weil Du zum Vertrauten Deines Kunden wirst. Lust auf EffektiveEmails in Deinem Unternehmen? Antworte mir auf diese Email und erfahre, was wir zusammen erreichen können.“

      Version 3 ist gerade dann sinnvoll, wenn Du wie ich eine Dienstleistung anbietest, die Du sowieso per persönlichem Gespräch verkaufst. Für Onlineshops eignet sich dies weniger, da der Email-Vertrieb Dich Zeit kostet. 

      Zusammenfassung: So schreibst Du gute Newsletter Texte

      Effektive Newsletter Texte bestehen grundsätzlich aus drei Komponenten: 

      1. Einer Betreffzeile, die unerwartet ist und Aufmerksamkeit auf sich zieht.
      2. Einer Story, die den Leser unterhält und ihm etwas beibringt.
      3. Einem CTA (als Link oder Aufforderung zur Antwort), der den Leser einen Schritt näher zu Dir bringt. 

      War dieser Artikel hilfreich? Ich freue mich, von Dir zu hören unter finn@effektiveemails.de.

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        Wie verkauft ein Fan von Grünflächen seine Produkte? Mit Parketing.

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        Keinen Erfolg im Email-Marketing? Das macht gute Newsletter aus


        Niedrige Öffnungs- und Klickraten führen oft zum Eindruck, dass Email-Marketing sich nicht lohnt. Die Ursache des Problems ist oft simpel: Niemand im Unternehmen weiß, was gute Newsletter ausmacht. 

        Email-Marketing = Newsletter?!

        Doch was ist ein Newsletter? In Deutschland ist der Begriff „Newsletter“ oft synonym mit Email-Marketing. „Ein Newsletter“ wird oft als eine Email gesehen. Doch ein Newsletterkann Teil Deines Email-Marketings sein, ist aber nicht das gleiche.

        Der Unterschied ist wichtig, denn beim Wort Newsletter denken viele an ständige Arbeit. Doch Email-Marketing läuft für viele Unternehmen automatisiert. 

        Auch für individuelle Nachrichten ist der Unterschied wichtig. Denn das Wort Newsletter vermittelt, dass die Nachricht an viele Empfänger rausgeht. Doch gerade heutzutage wollen die Leute statt glattgebügelten Floskeln Authentizität. Sie wollen nicht nur eine Zahl in einer Tabelle sein. Lass uns für einen individuellen „Newsletter“ deswegen auch einfach das Wort Email verwenden. Das bringt viel mehr das rüber, worum es im Email-Marketing wirklich geht: Klare Kommunikation mit Menschen.

        Genau diese Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem guten Newsletter: 

        Email-Marketing ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gespräch mit Menschen, die von Dir hören möchten. 

        Trotzdem gibt es Unternehmen, die tausende potentielle Kunden verlieren, weil sie anderweitig gute Newsletter ineffektiv machen. Diese Fehler führen dazu, dass Leute genervt deabonnieren und Produkte als minderwertig sehen. Das ist nicht nur ein kurzfristiger Verlust, sondern zerstört auch langfristig die Marke des Unternehmens.

        3 Fehler, die gute Newsletter ruinieren

        Du kennst das sicher: Du vergisst ein Häkchen zu setzen und wirst mit Werbe-Emails überflutet. Ständig geht es um Produkte, das Unternehmen und Rabatte. Deine Reaktion? Löschen, ignorieren, deabonnieren.

        Den Effekt sollte Dein Email-Marketing nicht haben. Denn wessen Vertrauen Du einmal verloren hast, der ist für immer weg. 

        So wichtig bist Du nicht

        Schlechte Werbe-Emails beginnen meistens mit „wir“ oder „ich“ und sprechen nur  vom Absender und/oder seinem Unternehmen. Um mit Deinen Emails Menschen anzusprechen musst Du aber den Kunden ins Rampenlicht stellen.

        Denn der Kunde ist aus Eigeninteresse da. Du kennst sicherlich jemanden, der sich nur bei Dir meldet, wenn er/sie etwas will. Sobald Du den siehst, denkst Du Dir nur „Was braucht er/sie jetzt wieder?“. Genau das passiert, wenn es sich in Deinem Email-Marketing nur um Dich dreht. Deswegen liefere Kunden einen Vorteil. Aber Vorsicht: Rabattcodes sind oft ein schlechter Mehrwert.

        Wie Rabattcodes Dich ruinieren können

        Ich mahle meinen Single-Origin Kaffee jeden Morgen mit Liebe von Hand und bereite ihn zu. Jede Rösterei hat da so ihren eigenen Stil und dieselben Bohnen schmecken aus zwei verschiedenen Röstereien oft total anders. Interessant, die Kaffee-Welt. Natürlich bin ich da auch auf Email-Listen. 

        Von einer Rösterei bekomme ich dauernd 15% Gutscheine ohne eine andere Botschaft. Man könnte jetzt natürlich denken „super, viel Mehrwert für den Kunden“—aber genau das Gegenteil ist der Fall. 

        Wozu führen diese ständigen Rabattcodes? Das Produkt wird in meinen Augen weniger wert. Ich kaufe es nicht mehr zum vollen Preis. Kurzfristig ziehen Rabattcodes vielleicht ein paar Verkäufe an Land. Aber langfristig warten Kunden dann auf den nächsten Coupon, anstatt den Kaffee zu kaufen. So verkauft das Unternehmen nicht nur weniger. Auch der Kunde genießt weniger leckeren Kaffee. Das heißt nicht, dass Du niemals Rabatte geben solltest. Aber gib Rabatte strategisch. Andere Unternehmen haben das gegenteilige Problem: Ihre anderweitig guten Newsletter sind nutzlos, weil sie kaum mailen. 

        Spam liegt am Inhalt, nicht an der Frequenz

        Wenn ich Kunden erzähle, dass sie ihre Leser jeden Tag (für 3-10 Tage) emailen sollten, dann kommen oft Antworten wie „dann fühlen Leute sich zugespammt!“. Und ich kann’s verstehen, denn bei EffektiveEmails geht’s darum, nicht zu spammen. 

        Aus dieser Angst mailen viele Unternehmer nur ein paar Mal im Jahr. Das Ganze scheint logisch: Wenn Leute selten Emails bekommen, dann tolerieren sie mehr. Diese Ansicht geht davon aus, dass der Kunde die Emails nicht bekommen will. Und wer Email-Marketing macht, das nicht im Sinne des Kunden ist, sollte gar nicht mehr mailen.

        Wenig zu mailen sorgt nicht für eine tiefere Beziehung mit dem Kunden. Das ist wie eine Freundschaft: 

        Mit einigen Freunden hast Du viel Kontakt, mit anderen weniger. Aber jede Freundschaft fängt mit regelmäßigem Kontakt an. Auch wenn der Kontakt weniger wird, besteht das Fundament immer erst aus regelmäßigem Kontakt. So bauen weniger Emails keine bessere Beziehung zum Kunden auf. Mehr mailen ist natürlich kein Allheilmittel, denn was zählt ist der Inhalt.

        Um zum Beispiel Freundschaft zurückzukommen: 

        Du hörst gerne von Freunden, mit denen Du täglich Kontakt hast. Was wäre nun, wenn Dich jemand aus Deiner Schulzeit auf einmal nach Geld fragt?

        Du solltest der gute Freund zu werden, von dem Dein Kunde gerne hört. Das ist die Essenz eines guten Newsletters. Wenn Du der Geldgeier bist, dann will Dein Leser auch 1x jährlich nicht von Dir hören. Trotzdem gibt es verlässliche Wege, um sicherzustellen, dass Abonnenten gerne von Dir hören und natürlich kaufen.

        3 Strategien für einen guten Newsletter, durch den Leute kaufen

        Direkte Ansprache

        In einem guten Newsletter geht es um den Kunden. Das gilt in der Strategie, im Konzept und im Text. Sprich den Kunden mit „Du“ oder „Sie“ direkt an direkt an. Stelle den Vorteil für Deinen Leser in den Mittelpunkt. Mit passenden CTAs kommen Verkäufe dann fast von selbst.

        Behalte das Ziel im Kopf

        Wenn Du Email-Marketing machst, weil’s auf Deiner Liste steht, dann wirst Du (wenn überhaupt) nur minimalen Erfolg haben. Wie mit jedem Marketing-Channel brauchst Du auch im Email-Marketing Ziele und 

        Kurz- und langfristige Ziele

        Wenn Du nachdenkst, warum Du Email-Marketing machen möchtest, dann hast Du wahrscheinlich eins dieser Ziele:

        • Mehr Kunden
        • Mehr Umsatz
        • Weniger Arbeit an Vertrieb/Marketing

        All diese sind schlechte Ziele für Email-Marketing. Genau wie Deine Email-Texte müssen auch Deine Ziele spezifisch sein. Mehr Kunden sind natürlich super. Aber Du brauchst genauere Ziele. Ein Beispiel für ein spezifisches langfristiges Ziel: 

        „10% unserer neuen Email-Abonnenten innerhalb einer Woche mit automatisierten Emails zu Käufern von [Produktname] machen.“

        (Die 10% sind natürlich aus der Luft gegriffen. Bei einem 5€ Produkt wäre die Zahl logischerweise höher als bei einem 3000€ Produkt)

        Kunden kommen auch vor Allerdings weißt Du auf einmal, wie erfolgreich Du bist und ob Du noch optimieren musst. Du weißt, was Du verkaufen musst und wie viele Kunden Du generieren musst. Und nicht nur das: Sobald Du Dein Ziel erreicht hast, kannst Du optimieren. Mit dem Ziel „mehr Kunden“ bist Du zufrieden, wenn Du Kunden hast. So lässt Du Potential liegen. Wenn Du ein geiles Produkt hast, dann ist es Deine Pflicht, es so vielen Menschen wie möglich zu verkaufen. Das tust Du mit vagen Zielen nicht. 

        Bei kurzfristigen Zielen es anders aus. Wichtig ist natürlich Messbarkeit. Deswegen lass uns die zwei größten Metriken näher betrachten: Öffnungsrate (OR) und Klickrate (CTR). 

        Viele Unternehmer schauen sich Opens und Klicks an und sind enttäuscht—ohne die wirkliche Aussage dieser Zahlen zu kennen. 

        Ist eine hohe Öffnungsrate wirklich immer erstrebenswert?

        Viele Opens bedeuten, dass Du viel Aufmerksamkeit erweckst. Und Aufmerksamkeit ist nicht das Endziel. Ich kann im Clownskostüm mit einer Blockflöte durch ein Einkaufszentrum laufen und alle Aufmerksamkeit der Welt bekommen, ohne damit etwas zu erreichen. Genauso kannst Du eine Email schreiben, die viele öffnen, davon aber total enttäuscht sind und nie wieder von Dir hören wollen. 

        Gleiches gilt für eine hohe CTR: Wenn viele auf einen Link zu einer Seite klicken, die sie dann enttäuscht, dann hast Du nichts gewonnen. Deine Leser misstrauen Dir und viele Kunden gewinnst Du damit auch nicht. 

        Deswegen probiere nicht blind, diese Metriken zu steigern. Setze Dir stattdessen Ziele, die Dein langfristiges Ziel unterstützen. Zurück zu unserem Beispiel:

        „10% unserer Email-Abonnenten innerhalb einer Woche mit automatisierten Emails zu Käufern von [Produktname] machen.“

        Hiermit als Richtungsweiser kannst Du „Etappenziele“ setzen. Drei Beispiele für kurzfristige Ziele: 

        • Einen Anreiz für den Newsletter schaffen, der nur Leute mit Interesse am Produkt anspricht. 
        • Eine automatisierte Email-Sequenz schreiben, die das Produkt verkauft. 
        • Verschiedene Betreffzeilen A/B testen.

        All diese Ziele tragen dazu bei, das langfristige Ziel zu erreichen. Du brauchst also kurzfristige Ziele, um Dein langfristiges Ziel zu erreichen, darfst aber beide nicht aus den Augen verlieren, wenn Du einen guten Newsletter haben möchtest. 

        Auf hohe Open Rates und CTRs kannst Du Dich in der Optimierung konzentrieren. Allerdings fehlt noch eins: 

        Wie passt Email-Marketing in den Rest Deiner Strategie?

        Email-Marketing macht noch kein Unternehmen. Auch wenn ich den größten Teil meines Marketings via Email erledige (weil’s eben der beste Channel ist ;) ) nutze ich noch andere Channels wie Podcasts, Gastartikel, SEO, etc. 

        Auch Dein Email-Marketing muss gut zum Rest Deines Unternehmens passen. 


        Als Kind war das bei mir eine wichtige Frage: Was findest Du besser, Lego oder Playmobil? 

        Keins der beiden ist objektiv besser. 

        Aber beides geht nicht. Du kannst keinen Legostein in ein Playmobil-Haus einbauen oder die Playmobil-Männchen in ein viel zu kleines Lego Haus stellen. 

        Email-Marketing darf nicht wie ein Legostein im Playmobil Häuschen sein. Dein Email-Marketing muss eine Erweiterung Deines allgemeinen Messagings sein, nicht etwas komplett anderes.

        So viel zur Strategie. Aber wie sehen gute Newsletter in der Praxis aus?

        3 Taktiken für wirklich gute Newsletter

        1. Storytelling

        Die meisten Marketing Emails sind langweilig, weil sie pure Information beinhalten. Das ist natürlich hilfreich. Leute wollen aber Unterhaltung. Was meinst Du, warum Dokumentationen eine „Storyline“ haben? Der ARD könnte die Ergebnisse eines Berichts in 3 Minuten veröffentlichen. Das würde sich niemand anschauen. Erzähle deswegen Deine Story.

        2. Von einer Person

        Marketing Newsletter sind dann ineffektiv, wenn sie unpersönlich sind. Habe deswegen immer ein „Gesicht“ als Absender Deiner Emails, nicht etwa „Das Team bei “ oder—noch schlimmer—nur den Unternehmensnamen. 

        3. An eine Person

        Gute Newsletter zeichnen fühlen sich persönlich an. Denke nicht, dass Du an 4832 Menschen schreibst (oder wie viele auch immer auf Deiner Liste sind), sondern stelle Dir vor, dass Du an eine Person schreibst. 

        So schreibst Du gute Newsletter, die Deine Empfänger zu Kunden machen. Hier eine kurze Zusammenfassung des Artikels, damit Du nicht so viel scrollen musst: 

        • Dein Unternehmen steht nicht im Mittelpunkt, sondern der Kunde. 
        • Spam hängt nicht von der Menge ab, sondern vom Inhalt. 
        • Schicke nicht dauernd Rabattcodes, das ruiniert den wahrgenommenen Wert Deines Produkts. 
        • Spreche Deine Kunden direkt an. 
        • Sei Dir Deiner kurz- und langfristigen Ziele bewusst und erreiche sie, bevor Du optimierst und Dir Sorgen über OR und CTR machst. 
        • Stelle sicher, dass Email-Marketing zum Rest Deiner Strategie passt.
        • Erzähle eine Story und unterhalte Deine Leser
        • Schreibe von einer Person an eine Person

        -Finn

        Um Deine persönliche Email-Marketing Strategie zu entwickeln und genau zu wissen, welche Email Du wann senden musst, melde Dich unten für den EffektiveEmails Newsletter an und erhalte mein eBook gratis.

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          Die perfekte Opt-In Email: So bekommst Du Abonnenten… auch mit Double Opt-In

          Das Problem mit der Opt-In Email ist eigentlich kein Problem.

          Spätestens seit der DSGVO brauchst Du Double Opt-in für Dein Email-Marketing. Wer sich für Deinen Newsletter einträgt bekommt eine Email, in der er sein Abonnement bestätigt, bevor Du ihm Emails schicken darfst. Keine Bestätigung = Kein neuer Abonnent = Kein potentieller Kunde.

          Das ist so ähnlich wie Zigaretten kaufen.

          Zigaretten sind seit einigen Jahren nicht mehr einfach im Regal zu finden, was einen extra Schritt in den Kaufprozess einbaut: Raucher kaufen Schachteln entweder an der Kasse kaufen oder an einem separaten Tresen. Das Ziel hinter dem Gesetz: Den Zugang zu Zigaretten zu erschweren, sodass weniger Menschen rauchen. Auch der Double Opt-In für Emails macht den Zugang schwieriger.

          Du willst aber das Gegenteil.

          Du möchtest mehr Abonnenten, nicht weniger. Deswegen ist die Verpflichtung zur Opt-in Email negativ. Weniger Menschen bekommen Deine Emails = Weniger potentielle Kunden. Oder nicht? 

          Ich sehe den Double Opt-In als Vorteil. 

          Verstehe mich nicht falsch: Durch die Opt-In Email gewinnst Du weniger Leads.

          Mit jedem extra Schritt verlierst Du Leute. Wenn Du Deinen Kühlschrank nur mit Passwort öffnen könntest (mit Sonderzeichen, Großbuchstaben und Zahlen), dann würdest Du weniger essen.

          Das heißt aber nicht, dass Du die Opt-in Email nein Nachteil ist. Ganz im Gegenteil.

          Denn wer trotz Double Opt-in Deinem Email-Marketing folgt, der hat echt Interesse.

          Wer trotz all der Mühe Zigaretten kauft, der ist kein Gelegenheitsraucher, sondern braucht sie. Das ist das Ziel des erschwerten Zugangs: Leuten nicht in Verführung bringen.

          Für Dich heißt das: Deine Abonnenten wollen wirklich von Dir hören. Das sorgt für höhere Open Rates/CTRs und eine höhere Chance, dass aus Abonnenten Kunden werden.

          Leider verlieren viele Unternehmer trotzdem potentielle Kunden, weil sie wichtige Regeln ignorieren. So verlieren sie viele Leads, weil diese nicht auf den Link in der Opt-In Email klicken. So machst Du es besser:

          Wie Du mit der Opt-In Email Abonnenten gewinnst.

          Ein Raucher kann keine Zigaretten kaufen, wenn der Laden keine auf Lager hat. Genauso wenig kannst Du Klicks in Deiner Opt-In Email bekommen, wenn diese nicht ankommt. Betreibe deswegen „Listenhygiene“, damit Deine Email nicht in Spamfiltern landet. Gmail und co. merken, wenn kaum jemand Deine Emails öffnet oder auf Links klickt. Deine Emails landen so im Spam. Mache deswegen Email-Marketing, mit dem Leute interagieren. 

          Aber vielleicht bist Du auch noch ganz am Anfang. 

          Noch keine/kaum Abonnenten?

          Wenn sich noch (fast) niemand für Deine Email-Liste anmeldet, dann brauchst Du einen Anreiz. Du kennst das: Für die Anmeldung versprichst Du zukünftigen Abonnenten einen Gutschein, ein eBook, ein besonderes Video etc. Vielleicht hast Du das sogar schon. Falls das nicht funktioniert: Probiere etwas anderes. 

          Ein Anreiz ist nicht optional.

          „Höre als erstes von neuen Produkten und Neuigkeiten über unser Unternehmen“ ist uninteressant. Jeder weiß, dass das pure Werbung ist. Wenn Du also wirklich Anmeldungen gewinnen möchtest, musst Du etwas für die Anmeldung versprechen. Aber das Versprechen ist nicht alles. Denn wer Versprechen nicht hält, dem vertraut niemand. Aber erstmal musst Du Vertrauen gewinnen.

          Deine Opt-in Email muss persönlich sein. 

          Viele Unternehmen nutzen die Standard Opt-in Email ihrer Email-Marketing Software.

          Bsp.: „Danke für Ihre Anmeldung in den Newsletter. Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung mit einem Klick auf den Knopf unten.“

          Das ist unpersönlich. Wenn Du EffektiveEmails kennst, dann weißt Du, dass es um Persönlichkeit und Storytelling geht. So eine Standardemail beinhaltet nichts davon. Du brauchst eine persönliche Opt-In Email. Aber wie genau schreibst Du die?

          Deine Email Verlangen zu intensivieren.

          Klingt erstmal komisch. Welches Verlangen? Aber Du hast ein Freebie. Wer sich für Deine Emails einträgt, der hat ein Verlangen danach, was Du versprochen hast. Darauf musst Du in Deiner Email eingehen. So schreibst Du eine Opt-In Email, die Verlangen intensiviert:

          Zur perfekten Opt-In Email in 3 Schritten

          Die perfekte Opt-In Email hat ein Ziel:

           Den Double Opt-In bekommen—den Klick auf den Knopf für die Bestätigung. Es ist verlockend, Produkte zu verkaufen oder Deine Story zu erzählen. All das ist wichtig in effektivem Email-Marketing, aber nicht in der Opt-In Email. Erstmal geht’s um die Eintragung. Deswegen überlege Dir bei jedem Satz, den Du schreibst:

          „Hilft das dabei, das Menschen sich für meine Emails eintragen?“

          Natürlich muss Deine Email dafür erstmal geöffnet werden.

          Die Öffnungsrate ist beeinflusst durch das, was der Kunde zuerst liest: Die Betreffzeile. Deute darin die Einlösung Deines Versprechens (Freebie) an. So haben Empfänger ein Eigeninteresse, die Email zu öffnen. Es geht in der perfekten Betreffzeile nicht um Deinen Newsletter, sondern um das, was Dein Leser erwartet. Den Klick bekommst Du dann fast automatisch—denn wer will nicht bekommen, was er angefordert hat?

          Du kannst nicht schreiben? 

          Damit Deine Opt In Email für Dich Abonnenten konvertiert, musst Du sie erstmal schreiben. Davor haben viele Unternehmer fast Angst („Ich kann nicht gut schreiben“). Sie sitzen vor einer leeren Seite, schreiben und löschen, bevor sie aufgeben und sich anderen Dingen widmen. Falls Du das Problem kennst: Stelle Dir vor, Du müsstest eine persönliche Email schreiben. 

          Schreibe einfach, was Du auch in einer persönlichen Email an Deinen Bald-Abonnenten schreiben würdest. Oder hole Dir Hilfe vom Experten.

          Zusammenfassung: Die perfekte Opt-In Email

          Du weißt jetzt:

          • Du gewinnst durch den Double Opt-In bessere Abonnenten für Deinen Newsletter. 
          • So erhalten Deine Emails bessere Metriken, wenn Du es richtig machst. 
          • Aber Du brauchst auch eine Email, mit der sich Deine zukünftigen Abonnenten schlussendlich in den Newsletter anmelden. 
          • Damit Deine Leser die empfangen, brauchst Du einen Anreiz, sich dafür anzumelden. 
          • Deine Opt-in Email musst Du so schreiben, dass sie persönlich rüberkommt und das Verlangen nach Deinem Freebie intensiviert.

          -Finn

          Du willst mehr über effektives Email-Marketing wissen? 

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          Melde Dich für den EffektiveEmails Newsletter an und erhalte das eBook gratis dazu.

          (ich schlucke meine eigene Medizin. Jetzt warte mal ab, was meine Opt-In Email ist! 😉 ).

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            3 Gründe, warum Email-Marketing (nicht) der beste Marketing Channel ist

            Warum solltest Du Email-Marketing betreiben? Solltest Du nicht unbedingt. Ich schwöre auf Email-Marketing. Trotzdem ist es nicht immer der richtige Channel. Denn Email-Marketing ist für viele Unternehmen nützlich, aber für andere Zeit- und Geldverschwendung.

            Wer Email-Marketing nicht braucht

            Wantrepreneure

            Als „Wantrepreneur“ (oder noch-kein-Unternehmer) musst Du Dir keine Sorgen um Email-Marketing machen. Zuerst brauchst Du eine Dienstleistung/ein Produkt, eine Zielgruppe dafür und eine Website mit Besuchern, um von Email-Marketing profitieren zu können. 

            Websites ohne Traffic

            Bevor Emails Umsatz bringen brauchst Du erstmal Abonnenten. Die kriegst Du ohne Traffic nicht. Auch das beste Email-Marketing bringt keinen Cent, wenn niemand es sieht. 

            Steht halt auf der To-Do Liste

            Wenn Du nicht weißt, wieso Email-Marketing auf Deiner Liste steht, dann wirst Du wenig Erfolg sehen. Email-Marketing braucht klare Ziele und effektive Einbindung in Deine Marketing-Strategie. Sonst ist Dein Investment an Zeit und Geld wertlos.

            Falls Du in keine dieser drei Gruppen fällst, Glückwunsch! Hier die drei Gründe, weswegen Email-Marketing mein Lieblings-Channel ist.

            Du hast die Kontrolle

            In letzter Zeit ist Social Media eins der größten Buzzwords im Marketing. Von Coca-Cola bis hin zur lokalen Autowerkstatt hat jeder eine Facebook-Seite, Snapchat und Instagram. Und es fühlt sich toll an, viele Fans zu haben und beim Marketing ganz vorne mit dabei zu sein. 

            Doch irgendwann wurde die Reichweite auf Social Media immer kleiner. Neue Algorithmen verstecken inzwischen ie Posts vieler Unternehmen, sodass sie nur noch 5-10% ihrer Zielgruppe erreichen. Für Reichweite wollen soziale Medien Geld sehen. 

            Natürlich lässt sich auf Facebook immer noch Geld verdienen. Aber das Problem besteht aus mehr als Kosten: Auch wenn Du eine Million Likes hast und Dir die halbe Welt auf Instagram folgt, hast Du die Zielgruppe von einem Großkonzern gemietet.

            Soziale Medien können Dir über Nacht die Reichweite halbieren oder Deinen Account löschen. Wenn Dein Marketing auf Social Media fußt, dann bist Du abhängig von einem Großkonzern. 

            Email-Marketing gibt Dir die Kontrolle zurück

            Eine Email-Adressenliste ist Deins. Hätte ich morgen keine Lust mehr auf automatisierte Kundengewinnung, könnte ich mir meine Email-Liste als Tabelle exportieren, ausdrucken und ohne Email-Marketing Software von Hand Emails senden. In anderen Worten: Ich habe die volle Kontrolle. 

            Mit einer Email-Liste gewinnst Du die Kontrolle über Dein Marketing. Denn auch in Zeiten von Spam-Filtern bietet Email Dir die Möglichkeit, Deine Abonnenten direkt zu erreichen. 

            Im Marketing konkurrierst Du um Aufmerksamkeit. Und auf Social Media sind das nicht nur andere Unternehmen, sondern auch:

            • Tiervideos: „Dieser Hund wurde von seiner Familie verlassen. Was als nächstes passiert wird Dich schockieren!“
            • Politischen Meinungen ehemaliger Klassenkameraden
            • Und so weiter. 

            Natürlich bekommen Deine Leser viele EMails. Aber kein Email-Programm ist dafür gemacht, Deine Leser abzulenken, was bei Social Media der Fall ist.

            All diese Vorteile haben einen Grund: Es gibt keinen Großkonzern namens „Email“.

            Email will kein Geld verdienen. Deswegen hast Du mit Email-Marketing Kontrolle, die Du auf Social Media Plattformen nicht hast. Aber Email-Marketing und Social Media ist kein entweder/oder.

            Social Media und Email-Marketing—eine gute Kombi?

            Der Hype um Social Media hat einen Grund. Denn Social ist und bliebt ein profitabler Marketing-Channel. Du musst nur akzeptieren, dass Du Dir diese Zielgruppe von dem entsprechenden Unternehmen mietest.

            Wenn Du auf Social nicht verzichten möchtest, mache einfach beides. Denn die Kombination aus Social Media und Email-Marketing ist besonders stark:

            Soziale Netze belohnen Dich dafür, Aufmerksamkeit zu bekommen (mehr Aufmerksamkeit=mehr Geld fürs Netzwerk). Mit Emails kannst Du Abonnenten zu Deinen Posts schicken, um mehr Reaktionen zu bekommen, wodurch Du mehr Reichweite bekommst. Deine Social Media Seiten können wiederum auf Deine Email-Liste verweisen. So verstärken sich die zwei Channels gegenseitig.

            Aber die Kombination mit Social Media ist nicht der einzige Grund, warum Email-Marketing so effektiv ist:

            Email-Marketing ist glasklar messbar

            In vielen Channels ist Erfolg schwierig zu messen. Woher weißt Du wirklich, ob ein Poster erfolgreich war? Andere Marketing-Channels wiederum spucken zu viele Daten aus. Du müsstest Geld und Zeit ins Lernen investieren oder einen Experten für Daten einstellen. 

            Email-Marketing gibt Dir klare Ergebnisse. Anstatt dutzender Metriken hast Du vor allem zwei Zahlen:

            1. Die Open Rate (wie viele Empfänger Deine Email öffnen)
            2. Die Click-Through Rate/CTR (wie viele Leser auf einen Link klicken)

            Diese zwei sind nicht perfekt. Denn der ROI bleibt am allerwichtigsten. Und z.T. sind Klicks auch gar nicht das Ziel einer Email-Kampagne. Trotzdem tragen Open Rate und CTR in den meisten Fällen dazu bei, Deinen ROI zu steigern. 

            Außerdem liefert Email-Marketing Dir verständliche Daten:

            Wenn kaum jemand Deine Emails öffnet, dann brauchst Du bessere Betreffzeilen (das erste, was Dein Leser sieht). Ist die CTR niedrig, dann musst Du am Inhalt schrauben. Sind CTR und Open Rate hoch aber Sales niedrig, dann musst Du an der verlinkten Seite arbeiten.

            In anderen Worten: Email-Marketing liefert Dir Zahlen, die Du nicht ewig analysieren musst, sondern schnell interpretieren und optimieren kannst. 

            Doch vielleicht weißt Du schon viel über Marketing, Hast aber ein anderes Problem: Keine Zeit, um alles umzusetzen. Dann hier der dritte Grund, warum ich Email-Marketing so toll finde.

            Email-Marketing läuft automatisiert (wenn Du’s richtig machst)

            Als Unternehmer kennst Du das: Du hast viele Pläne und Ideen für Dein Business, kannst aber nicht alles umsetzen. Marketing-Projekte bleiben oft auf der Strecke.

            Viele Unternehmer tun immer wieder die gleichen Dinge. Vielleicht hast Du oft Telefonate, in denen Du das gleiche erzählst. Dadurch nehmen Calls mehr Zeit in Anspruch, als sie das müssten

            Email-Marketing nimmt Dir die wiederholte Arbeit ab. Email-Marketing Softwares bieten Dir meist die Möglichkeit, automatisiert Emails zu verschicken. So kannst Du häufig gestellte Fragen vorab beantworten oder nur mit Leuten telefonieren, die Interesse an Deinem Produkt/Service haben.

            Wenn Du Deine Produkte/Dienstleistungen ohne Beratung am Telefon verkaufst, kannst Du Deinen Vertrieb komplett automatisieren. So machst Du Sales auf Autopilot, anstatt dafür jedes Mal zu arbeiten.

            Email-Marketing: Der beste Channel?

            Du hast gerade gelesen, warum ich Email-Marketing so gerne mag. Hier die drei Vorteile auf einen Blick: 

            • Du behältst die Kontrolle: Es gibt keinen Großkonzern namens Email, der Deine Reichweite halbiert. 
            • Email-Marketing gibt Dir klare Daten, auf deren Basis Du weißt, wo Du optimieren kannst. 
            • Mit Email-Marketing automatisierst Du Deine Kunden/Lead Generierung und machst die Arbeit einmal, anstatt ständig das gleiche zu tun. 

            Wenn Du Dich jetzt fragst: „Warum mache ich noch kein Email-Marketing?“, dann mach’s gleich richtig. Lade Dir dafür mein eBook herunter (kostenlos). Darin erfährst Du, was die größten Fehler im Email-Marketing sind—und wie Du’s besser machst. Und zwar so, dass Du Kunden auf Autopilot gewinnst, ohne Deine Leser zuzuspammen. 

            Melde Dich unten für den EffektiveEmails Newsletter an und erhalte das eBook sofort gratis per Email. 

            -Finn

            P.S.: Fragen, Anmerkungen, Feedback? Schreibe mir unter finn@effektiveemails.de.

            P.P.S.: Du hast Lust auf effektives Email-Marketing, aber nicht die Zeit oder Skills dafür? Schaue hier, ob Arbeit mit EffektiveEmails zu Dir passt.


            john-schnobrich-520019-unsplas

            Mehr Klicks und mehr Kunden: Die 3 wichtigsten Email Marketing Tipps

            Viele Unternehmer hören von Email-Marketing und kriegen strahlende Augen. Anstatt pro Klick zu bezahlen, kostet die Software einen festen Betrag (für kleinere Listen ist manche Email Marketing Software sogar gratis). Man erreicht Kunden direkt und konkurriert nicht mit Katzenvideos im Newsfeed. Außerdem ist der durchschnittliche ROI 44 zu 1. 

            Klingt wie ein Traum, oder? Leider enttäuscht die Realität oft.

            Vielleicht kennst Du das selbst: Du freust Dich darauf, mit Email Marketing Kunden zu gewinnen—und gewinnst keine Kunden, sondern eine weitere Baustelle. Noch ein To-Do, das Dir im Hinterkopf herumspukt. Das liegt entweder daran, dass Du: 

            1. In der Ausführung Fehler machst oder
            2. Du Email Marketing nie umgesetzt hast.

            Wenn Du Deine Zahlen verbessern und mit Email Marketing automatisch Kunden gewinnen möchtest, dann bist Du hier richtig. Denn in diesem Artikel erfährst Du die 3 wichtigsten Email-Marketing Tipps, mit denen Du Emails schreibst, die Deine Kunden öffnen und lesen.

            Im Werbetexten steht am Anfang das Konzept—Das „was wollen wir eigentlich sagen?“. Und genau das ist die Ursache vieler niedriger Zahlen im Email Marketing: Der Unternehmer macht sich nie Gedanken, was den Kunden interessiert.

            Email Marketing Tipp 1: Worum geht’s hier eigentlich? 

            Denke an jemanden, der nur von sich selbst erzählt.

            Würdest Du gerne mit ihm/ihr Zeit verbringen? Wahrscheinlich nicht. Genauso geht es Lesern von Marketing-Emails. Wenn Du Deinen Abonnenten Emails schickst, in denen es nur um Dich und Dein Unternehmen geht, dann klicken die Leser weg und deabonnieren. 

            Die Leute wollen keine Emails, sie wollen Me-Mails.“

            -Seth Godin

            Einer der wichtigsten Email Marketing Tipps ist, den Vorteil des Kunden in den Vordergrund zu rücken. Menschen interessieren sich am meisten für sich selbst. Wenn in einer Email nicht klar wird, was Dein Leser davon hat, dann gewinnst Du damit keine Kunden und verlierst Leser.

            Aber was ist die Alternative?

            Überlege Dir, was für Deinen Leser nützlich ist und mache klar, warum. Oft erreicht der gleiche Inhalt mit direkter Ansprache deutlich bessere Ergebnisse. 

            Vergleiche die folgenden Absätze: 

            „Neu im Sortiment bei uns ist die Waschmaschine XU328. Nach langer Arbeit an diesem neuen Modell ist es uns geglückt, unsere beste Waschmaschine bisher zu entwickeln. Wir sind besonders stolz auf das LED-Display und den Schnellwaschgang.“

            „Neu im Sortiment haben wir für Dich die Waschmaschine XU 328. Dieses Modell hat ein LED-Display, auf dem Du jederzeit siehst, wann Deine Wäsche fertig ist. Außerdem ist Dein Lieblingsstück dank Schnellwaschgang sofort wieder sauber, wenn Du es spontan brauchst.“

            Der zweite Absatz ist bei gleichem Inhalt deutlich ansprechender, weil er dem Kunden direkt etwas erzählt.

            Warum ist die direkte Ansprache bei gleichem Inhalt besser? 

            Anstatt sich die Bedeutung zusammen zu puzzeln, weiß der Kunde direkt Bescheid. Natürlich wäre es schön, wenn der Leser tief über Content nachdenken und seine eigenen Schlüsse ziehen würde.

            Doch ein psychologisches Konzept namens „Cognitive Strain“ hat da ein Wörtchen mitzureden.

            Die „Cognitive Strain Theory“ (zu Deutsch ungefähr „Denkbelastungstheorie“) besagt, dass Menschen nicht mehr denken als notwendig. 

            Und das ist logisch, denn unsere Gehirne sparen Energie, wo sie nur können. Falls wir spontan vor einem Säbelzahntiger wegrennen müssen.

            Wenn Dein Leser viel denken muss, verlierst Du ihn. Wenn Dein Leser weiß, was Sache ist, dann bleibt er dabei und klickt auf Deine Links und wird vielleicht sogar Kunde. Stattdessen braucht Dein Kunde einen Anreiz, Deine Email (weiter) zu lesen.

            Einer der wichtigsten Email Marketing Tipps ist deswegen: Verwende die zweite Person so oft wie möglich, minimiere die erste Person.

            Doch selbst Marketing Emails, die Kunden direkt ansprechen, erreichen oft miserable Zahlen. Der Grund: Obwohl die sprachliche Anrede gut ist, ist die grundlegende Denkweise verkehrt.

            Email Marketing Tipp 2: Schreibe für eine Person

            Stell Dir vor, Du bist ein Marketing Manager, der Email Marketing Tipp 1 gelesen hat. Du loggst Dich ins Email Marketing ein, ignorierst niedrige Zahlen und beginnst, einen Newsletter zu schreiben. Schreibst Du durch direkte Ansprache automatisch eine kundenbringende Email?

            Der größte Fehler bei der direkten Ansprache

            Viele Unternehmer schreiben Emails an ihre Email-Liste. Dabei verwerfen sie Dinge, die nicht ausnahmslos auf jeden Leser zutreffen. Der Text wird so ein Kuddelmuddel voller Allgemeinheiten. Die Idee ist super: Maximiere die Anzahl der Leute, die sich von dem Text angesprochen fühlen. Doch in der Praxis funktioniert das nicht. Wie schreibst Du nun einen Newsletter, von dem sich Deine Kunden angesprochen fühlen?

            So musst Du umdenken, um effektive Newsletter zu schreiben

            Schreibe Deine Email nicht tausende Menschen. Schreibe einer Person. Wenn Deine Email viele Menschen erreicht, schreibst Du trotzdem einem spezifischen Menschen. Damit meine ich nicht, dass Du jede Email einzeln schreiben sollst. Es geht ums Denken. Stelle Dir einen Kunden vor (am besten jemanden, den Du tatsächlich kennst) und schreibe Deine Email an ihn/sie. So wird Deine Email persönlicher und relevanter.

            Außerdem umgehst Du so das „Ich weiß nicht, was ich schreiben soll“ Problem. Anstatt es allen recht zu machen, überlegst Du Dir, welche Email Du dem einem Kunden schreiben würdest. Weil Du sie kennst, hast Du einen guten Eindruck davon, was diese Person erreichen und vermeiden will. Dadurch weißt Du genau, was Du schreiben musst und wirst selbstbewusster.

            Das ist der zweite meiner Email Marketing Tipps: Schreibe einer Person.

            Aber schlecht geschriebene Emails sind Mist, egal ob an 2143 Menschen oder einen. Das weißt Du, wenn Du jemals eine Email geschrieben und keine Antwort bekommen hast. Deswegen brauchst Du Email Marketing Tipp 3, wenn Du nicht von niedrigen Zahlen enttäuscht werden möchtest.

            Email Marketing Tipp 3: Effektiver Schreibstil leicht gemacht

            Vielleicht kennst Du das: Du liest etwas Interessantes. Doch auf einmal merkst Du, dass Du Werbung liest—und klickst weg. Wenn Dein Email Marketing effektiv sein soll, musst Du das vermeiden. Wie?

            Menschen erkennen Muster. Sie merken, wenn ihnen etwas verkauft wird. Deswegen darf sich Deine Email nicht wie Spam lesen. Sorge stattdessen dafür, dass Deine Email Deine Botschaft klar und effektiv rüberbringt, ohne Kunden durch „Werbesprech“ abzuschrecken. 

            2 Strategien, mit denen sich Deine Marketing Email nicht liest wie Werbung

            Um Deine Botschaft klar (und damit effektiv) zu machen, muss sich Dein Newsletter nicht lesen wie Werbung, sondern wie… *Trommelwirbel* eine Email. Doch das ist leichter gesagt als getan. Werbung liest sich oft einfach wie Werbung. Doch das lässt sich verhindern.

            Hier zwei Strategien, mit denen Du mit Emails verkaufst, ohne dabei wie ein Verkäufer zu klingen:

            1. Schreibe die Email in Deinem Email Programm, nicht in der Marketing Software. Das klingt komisch, hilft aber. Du arbeitest anstatt des „Marketing-Modus“ im „Email-Modus“—und genau da musst Du hin. Nachdem Du die Email geschrieben hast, fügst Du Deinen Text ins Email-Marketing ein, passt u.U. die Formatierung an und bist fertig.
            1. Stelle Dir vor, Dein Kunde säße vor Dir. Auf Deinem Handy/Laptop/Tablet machst Du nun eine Sprachaufnahme und sagst das, was Du dem Kunden erzählen würdest. Danach hörst Du Dir die Aufnahme an und transkribierst sie. Jetzt hast Du „Rohmaterial“, das Du dann in Email-Form bringen kannst. Klingt verrückt (und in der Öffentlichkeit kommt’s komisch), funktioniert aber. 

            Nach dem Schreiben: 4 Regeln, mit denen Deine Email mehr Klicks bringt

            Sobald Du Deine Email geschrieben hast, musst Du sie bearbeiten. Beim Lesen wirst Du einige Dinge anpassen. Andere Probleme sind weniger offensichtlich. Viele lassen sich aber mit den folgenden Regeln ausbügeln.

            1. Nutze so wenig Wörter wie möglich (meistens kannst Du 10-30% weniger Wörter sparen, ohne Inhalt zu verlieren). 
            2. Mache Deine Sätze so kurz wie möglich. 
            3. Lies Dir oder jemand anders den Text laut vor. Wo Du stockst, da musst Du revidieren.
            4. Nutze einfache Wörter.

            Email Marketing Tipps: Das große Geheimnis

            Von der direkten Kundenansprache übers Schreiben für eine Person zu einem klareren Schreibstil: Alle diese Dinge erreichen ein einziges Ziel. Es klingt simpel, aber das Ziel aller dieser Regeln ist, dass Du einfach Emails schreibst.

            Du beherzigst alle diese Email Marketing Tipps, wenn Du Deinen Mitarbeitern, Kollegen und Kunden schreibst. Du schreibst sie direkt an und kommunizierst mit ihnen in der zweiten Person. Du möchtest nicht toll klingen, sondern Deine Botschaft rüberbringen. 

            Email-Marketing funktioniert genauso. Gerade heute sehnen sich Menschen immer mehr nach einer Connection zu Unternehme(r)n. Großkonzern ist out, Unternehmen mit Seele sind in. Wenn Du alle dieser Tipps beherzigst, setzt Du damit den besten aller Email Marketing Tipps um: Schreib einfach eine Email.

            (Natürlich muss Email dazu gut zum Rest Deiner Marketing-Strategie passen. Du brauchst Klarheit, wer Dein Kunde ist und was Marketing effektiv macht.)

            -Finn

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              Marketing verstehen in 2 Schritten

              Die Marketing-Formel, mit der Du alles andere verstehst.

              Sind wir mal ganz ehrlich. 

              Marketing kommt uns am Anfang wie eine Fremdsprache vor. PPC, CPA, Content Marketing, Email Marketing, Email Strategie, Lead Magnets, Newsletter…

              …soll ich weitermachen? 

              Und während man kaum die Wörter versteht, mit denen Leute um sich werfen, machen andere riesige Umsätze und leben ihren Traum-Lifestyle. Alles dank effektiven Marketings. 

              Vielleicht bist Du auch manchmal verwirrt bei all den Vokabeln. 

              Während es hier natürlich um Email Marketing geht, solltest Du auch Marketing insgesamt verstehen. Denn eine gute Email Kampagne ist zwar toll, macht aber auch noch keine profitable Marketing-Strategie. Außerdem musst Du wissen, welche Rolle Email Marketing in Deiner Marketing-Strategie spielen soll.

              Deswegen möchte ich Dir heute meine „1-2 Marketing Formel“ erklären. Dabei handelt es sich um eine verdächtig simple Struktur, mit der Du einen tiefen Einblick ins Thema Marketing gewinnst und jedes Marketing-Werkzeug besser verstehst. Egal, ob das nun Email Marketing, Content Marketing, SEO oder sonst was ist. 

              Mit Deinem Wissen kannst Du dann all die Werkzeuge und Strategien leichter einordnen und Deine eigene Marketing Strategie leichter planen, um Deine Besucher gezielt zu Kunden zu machen und Bestandskunden zu binden, um Dir eine Fanbase aufzubauen. 

              Die 1-2 Marketing Formel hilft Dir, Marketing zu verstehen, egal ob das Marketing für riesige Konzerne oder für Kleinunternehmen ist. 

              Wenn das für Dich interessant klingt, bleib dabei!

              Die zweiteilige Marketing Formel

              So, lass uns loslegen. 

              Ein Gegenstand, der mich schon als Kind fasziniert hat, ist der Magnet. Ich wollte als Kind immer wissen, wie Magneten funktionieren. Auch, nachdem man mir das tausend mal erklärt hat, hab ich das nie verstanden. Irgendwas mit Nordpol und Südpol. 

              Alles, was ich wusste, war: Ein Magnet zieht bestimmte Metalle wie magisch an.Und genau so funktioniert Marketing. 

              Gutes Marketing zieht eine bestimmte Gruppe Menschen an und bringt sie Deinem Unternehmen näher. Erst werden aus Besuchern Kunden, dann aus Kunden Fans—wenn Du alles richtig machst. 

              Also lass uns die zwei Komponenten anschauen, die wir für magnetische Anziehung brauchen. 

              Bildquelle: Pixabay

              Der Magnet

              Zuerst brauchst Du einen starken Magneten. Ein normales Stück Metall zieht kein anderes durchschnittliches Stück Metall an. 

              Der Magnet ist Dein Angebot (und wenn ich von Angebot spreche, kann das Deine App, Dein Produkt, Deine Dienstleistung, Dein Onlineshop etc. sein). Denn da fängt alles an. Du brauchst etwas, das Du verkaufst. 

              Das klingt erstmal einfach—aber das, was Du verkaufst, muss auch „magnetisch“ sein. Es muss eine bestimmte Zielgruppe anziehen und zum Sale bringen.

              Ich zum Beispiel habe als Texter angefangen, SEO-Content zu schreiben. Das sind Texte, die ihren Wert daher bekommen, dass sie eine Website auf Google ranken. Hauptsächlich wichtig ist dabei die Länge, und dass der Text halbwegs lesbar ist. 

              Ich fing ganz klein an und nahm 3ct pro Wort (heute mache ich gar keine Wortpreise mehr). Irgendwann hatte ich meine Preise auf 6ct/Wort verdoppelt. Und da war dann mehr oder weniger Schluss. Viel höher konnte ich damals im SEO-Content Bereich nicht gehen. 

              Ich wollte natürlich nicht aufhören. Ich entdeckte „Direct-Response“ Texte. Dabei schreibe ich heute Texte, deren Performance direkt messbar ist und die den Kunden direkt beeinflussen. Das sind Dinge wie Emails (wo heute mein Fokus liegt), Verkaufstexte, Produktbeschreibungen usw. 

              Ich las Bücher und holte mir Kurse ohne Ende. Als ich dann einiges gelernt hatte, wollte ich mein Wissen in die Praxis umsetzen und mehr Geld verdienen. Also versuchte ich, Leuten Direct-Response SEO-Content zu verkaufen.

              Tja, das wollte leider kaum jemand haben. 

              Blöd gelaufen.

              Der Service war nicht „magnetisch“—niemand wollte das Angebot. Zumindest nicht die, denen ich das Ganze anbot.

              Im Gegensatz dazu gibt es viele „magnetische“ Produkte. Das sind Produkte, die gekauft werden. 

              Zum Beispiel fing ich während des „Amazon Goldrauschs“ an, Amazon FBA Listings zu einem Festpreis zu verkaufen. Die gingen weg wie warme Semmeln—und ich kriege bis heute Anfragen dazu.

              Das war „magnetisch“.

              Es klingt vielleicht zu simpel, aber Du musst erstmal ein Produkt haben, dass Deine ideale Zielgruppe anzieht. 

              Das mit der Zielgruppe ist auch wichtig. Wie gesagt zieht ein Magnet nicht einfach alles an, was man davor legt—sondern ganz bestimmte Metalle, die eben magnetisch sind. 

              Dafür zieht ein Magnet magnetische Metalle aber besonders stark an.

              Kein Produkt spricht ALLE Menschen an (außer Klopapier). 

              Deswegen lass uns ein magnetisches Produkt so definieren: 

              „Ein magnetisches Produkt ist so gut, dass es für den idealen Kunden unwiderstehlich ist.“

              Stell Dir zum Beispiel vor, Du verkaufst Großer-Zeh-Massagen speziell für Handballperformance. Deine ideale Zielgruppe sind die Handballer der 1. Herrenmannschaft in Rackersdorf. 

              Also gehst Du zur Zielgruppe und bietest Deinen Service an. 

              Wenn die Handballer jetzt sagen „ne, interessiert uns nicht!“, dann hast Du ein Produktproblem—kein Marketingproblem. 

              Natürlich war das jetzt ein überspitztes Beispiel mit einer ultra-spezifischen Dienstleistung. In der Realität werden Deine Produkte in den allermeisten Fällen schon irgendwie erprobt sein. Aber trotzdem tust Du ja als Unternehmer immer etwas Neues.

              Vielleicht führst Du ein ausländisches Produkt in Deutschland ein. Oder Du verkaufst ein existierendes Produkt an eine neue Zielgruppe. Oder Du hast ein existierendes Produkt um Neues ergänzt. Oder oder oder. 

              Du musst also immer erst etwas haben, das magnetisch ist, bevor Du überhaupt Marketing machen solltest.

              Deswegen lass uns zum zweiten Teil kommen. 

              Der zweite Teil ist dazu da, mehr Leute zu Deinem perfekten Kunden zu machen. 

              Beispiel

              Um Dir die Ideen anschaulich zu machen, gebe ich Dir für jeden Schritt ein Beispiel, das Dir zeigt, wie man das Ganze umsetzen kann.

              Bildquelle: Pixabay

              Unser Beispielunternehmen heißt Superfit24 und ist ein Fitnessstudio, das Mitgliedschaften und Personal Training für angehende Bodybuilder verkauft. Außerdem verkaufen sie noch ein paar Snacks und Nahrungsergänzungsmittel, die beim Muskelaufbau helfen. Manfred Muskel leitet Superfit24.

              Natürlich braucht Superfit24 ein „magnetisches“ Produkt. Gut, Fitnessstudios sind ein erwiesenes Produkt und Muskeln aufbauen wollen auch irgendwie alle. 

              Superfit24’s idealer Kunde kauft alle Nahrungsergänzungsmittel bei ihnen, zahlt monatlich für seine Mitgliedschaft UND Personal Training und betreibt seit einigen Jahren Bodybuilding.

              Aber bevor das passier, muss erstmal das Angebot optimiert werden:

              Superfit24 will diese Bodybuilder anziehen. 

              Was zieht Bodybuilder an? 

              Wie muss es innen aussehen?

              Braucht Superfit24 mehr Laufbänder oder Flachbanken?

              etc. 

              All diese Dinge müssen bedacht werden, bevor das Angebot für die Zielgruppe attraktiv (magnetisch) wird.  

              Die Anziehungskraft

              Lustigerweise verstehe ich bis heute nicht, wie ein Magnet funktioniert (damals in Physik nicht aufgepasst).

              Zum Glück ist das für meinen heutigen Beruf als Texter und Marketingberater ziemlich egal. 

              Deswegen lass uns den Grund für Magnetismus einfach als „Anziehungskraft“ definieren. So leicht geht das. Denn ein Magnet ohne Anziehungskraft ist nur ein Stück Eisen. 

              Die Anziehungskraft im Marketing ist alles, was Du als „Marketing“ kennst. Da kommen all die Email Kampagnen, die PPC ads, die AdWords Kampagnen und sonst was zum Tragen. Die machen die Anziehungskraft aus. 

              Wie stark die Anziehungskraft ist, das bestimmt die Qualität Deines Marketings. Denn ein Industriemagnet kann Kleinwagen 10 Meter anheben, während ein schwacher Magnet höchstens Metallspäne anzieht. 

              Genauso verhält es sich mit Marketing. Effektives Marketing kann Leute, die Deinem perfekten Kunden nur entfernt ähneln, Schritt für Schritt zu treuen Fans machen. Schwaches Marketing kann vielleicht ein paar Leute überzeugen, aber keine großen Massen an Kunden generieren.

              Beispiel

              Superfit24 möchte mehr Leute zu ihrem idealen Kunden machen, der das gesamte Angebot mitnimmt. 

              Der erstbeste Passant wird höchstwahrscheinlich nicht von 0 auf 100 gehen und sofort der ideale Kunde werden. 

              Aber lass uns mal davon ausgehen, dass ein Interessent bei Superfit24 durch die Tür kommt. Er fand das Äußere super und ihm gefiel, dass es wie ein Studio aussieht, wo er wirklich Muskeln aufbauen kann und motiviert wird. Dieser Interessent hat offensichtlich Interesse daran, Bodybuilder zu werden (sonst wäre er nicht durch die Tür gegangen). Er geht an den Tresen und spricht mit dem Empfang, um sich zu erkundigen. Ein freundliches, informatives Gespräch später bucht er ein kostenloses Probetraining. 

              Der Interessent hat jetzt folgende Reise hinter sich:

              Angetan vom Äußeren => Kommt durch die Tür => Spricht mit dem Empfang => Fühlt sich verstanden und informiert => Meldet sich für Probetraining an.

              Genau das können wir auch online hinkriegen. Beispielsweise beginnt eine solche „Kundenreise“ oft bei Google AdWords oder Facebook Werbung. Das ist wie das erste Mal, wenn ein Kunde das Schild sieht und sich entscheidet, durch die Tür zu gehen. Der Kunde liest die Werbeanzeige und klickt aus Interesse. Hier fängt dann das „Gespräch“ an. Der Kunde wird langsam immer weiter angezogen.

              Zum Glück hast Du im Marketing einen großen Vorteil:

              Deine Superkraft

              Bildquelle: Gabriel Bassino via unsplash.com

              Anstatt wie ein Magnet die Regeln der Physik beachten zu müssen, machst Du Deine eigenen Regeln. Du bestimmst selbst, welche Zielgruppe Du anziehen möchtest. Du machst Dein Produkt selbst und kannst Deine Anziehungskräfte wie ein fein gestimmtes Instrument einstellen, um die richtigen Kunden anzuziehen.

              Heißt für Dich: Du hast die Macht, zu entscheiden, wen Du wie anziehst, da Du bei den meisten Werbeplattformen Deine Zielgruppe genau definieren kannst. 

              Du kannst Deine Texte auf eine bestimmte Zielgruppe zuschneiden, Deine Bilder können widerspiegeln, wen Du als Kunden haben möchtest etc…

              Wie Du hoffentlich in Spiderman gelernt hast, kommt mit großer Macht auch große Verantwortung. Deshalb ist wichtig, dass Du auch die Grenze Deiner Superkraft kennst. 

              Klar kannst Du alle möglichen Zielgruppen ansprechen, aber irgendwo muss Dein Produkt natürlich auch einem passenden Markt verkauft werden. 

              (Das Thema der passenden Zielgruppe und wie Du diese definierst bekommt noch mal einem eigenen Artikel)

              Du kannst das allerbeste Produkt (den besten Magneten) und Weltklasse-Marketing (starke Anziehungskräfte) haben—Du wirst auf einer Veganer-Konferenz einfach kein Steak verkaufen. Sogar, wenn Dein Marketing super ist und Du nur Kobe-Fleisch verkaufst.

              Unser Beispiel

              Superfit24 hat sich ja ausgesucht, angehende Bodybuilder anzuziehen. Jetzt muss Superfit24 natürlich noch die entsprechenden Anziehungskräfte auswählen. Dafür gibt’s natürlich unzählige Werkzeuge.

              Superfit24 hat sich folgende Werkzeuge ausgesucht, um ihre Kunden anzuziehen: 

              Facebook Werbung => Blogartikel => Email Marketing => Probetraining im Studio 

              (das hier ist nur ein Beispiel—für versch. Unternehmen wird die Strategie unterschiedlich aussehen. Vielleicht hast Du sogar schon eine Strategie, die Du nur ergänzen oder leicht verändern musst.)

              Natürlich muss jetzt alles stimmen: 

              • Die Bilder müssen den Kunden ansprechen.
              • Der Blogartikel muss den Kunden weiter überzeugen und ihn weiter ins Email Marketing leiten.
              • Das Email Marketing muss den Kunden dazu bringen, einen Termin zu vereinbaren und ins Studio zu fahren

              Natürlich gibt’s in der Realität noch mehr To-Dos und man könnte mit Erinnerungs-Emails für den Termin arbeiten und andere Dinge machen. Aber wir sind ja hier im Beispiel. 

              Gut, jetzt gibt’s doch noch mal ein physikalisches Wort—es geht ja immer noch um Magneten. Außerdem wäre ich nicht ehrlich, wenn ich Dir das hier vorenthalten würde:

              Der Widerstand

              Ein massiver Eisennbarren bewegt sich durch Magneten langsamer als kleine Metallkugeln. Genau wie das Gewicht eines Stücks Eisen ein natürlicher Widerstand ist, gibt es auch für Dein Produkt natürliche Widerstände:

              Der Kunde wird größeren Widerstand haben, wenn er 2000€ zahlen soll als ein Kunde, der 100€ zahlen soll.

              Natürlich gibt’s da Unterschiede je nach Branche. 2000€ sind im B2B Market schnell ausgegeben, während 100€ im B2C Markt ein stolzer Preis sind.  Aber grundsätzlich wird ein großer Kunde sich langsamer auf Dich zubewegen als jemand, der für eine kleine Transaktion auf Dich zukommt. 

              Genau wie ein Eisenbarren sich langsamer bewegt als eine kleine Schraube, wenn sie vom gleichen Magneten angezogen werden. 

              Wenn Du hochwertigere Kunden anziehen möchtest, musst Du also entweder einen stärkeren Magneten & Anziehungskräfte haben (=optimierte Marketing-Maschinerie)—oder davon ausgehen, dass Dein Marketing-Prozess länger dauern wird. 

              Außerdem musst Du immer Deine Marketing-Kosten bedenken. Wenn Du für die Akquise eines Kunden einen durchschnittlichen Preis von 20€ zahlst, hast Du davon nicht viel, wenn du 25,99€ eCommerce Produkte (ohne Upsell) verkaufst, an denen Du 25% verdienst. Wenn Dir ein Sale allerdings bei 25% Gewinn 200€ einbringt, lohnen sich die 20€ pro Kunde ziemlich. 

              Auch Deine Marketingkosten stellen also einen Widerstand dar. 

              Ich hoffe, dass Dir das Beispiel des Magneten Marketing verständlicher gemacht hat. Natürlich ist so ein Konzept immer toll—aber ohne Umsetzung bringt das alles nichts. 

              Deswegen findest Du in meinem eBook „Empfangen und gelöscht?“ die größten Email-Marketing Fehler, was Du stattdessen tun musst und spezifische Vorlagen, mit denen Du das in die Realität umsetzt.

              Das eBook bekommst Du gratis, wenn Du Dich für den EffektiveEmails Newsletter anmeldest.  Dafür musst Du nur kurz runterscrollen:

               

               

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                Ich bin Finn, Werbetexter und Marketingberater…

                Eigentlich finde ich Email-Marketing super. Mich hat aber Spam genervt, den ich jeden Tag per Email bekam. Deswegen habe ich die EffektiveEmails Methode erfunden, durch die Leser Emails gerne bekommen und dadurch kaufen, ohne sich zu fühlen wie beim Gebrauchtwagenhändler.

                Mit dieser Methode helfe ich heute Unternehme(r)n, ihre Zielgruppe per Email zu erreichen und zu Kunden zu machen.

                Die häufigsten Fehler im Email-Marketing erfährst Du in meinem eBook „Empfangen und gelöscht?“. Melde Dich jetzt für den Newsletter an und Du erhältst das eBook gratis.

                -FL